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Stadlershof, Markplatz 5

Stadlershof Marktplatz Fürth (Fotos: Susa Schneider Fürth)

Aufgrund der Zerstörung Fürths im Dreißigjährigen Krieg, stammen die alten Häuser am Grünen Markt erst aus der zweiten Hälfte des 17. bzw. 18. Jahrhundert. Die ältesten Gebäude sind die Fachwerkbauten Marktplatz 7-11. Einen deutlichen und zeitlich späteren Gegensatz dazu bilden die Sandsteingebäude mit ihren barocken Schweifgiebeln.

1699 wird das Haus Marktplatz 5 als zweigädig mit steinerenem First erwähnt. Die heutige barocke Form dürfte erst später entstanden sein. Zu dem großen Wohn-, Bräu- und Malzhaus, wie es 1723 genannt wird, gehörte die Gruppe mehrerer kleiner Nebengebäude im Hofbereich, die nach der Metzgersfamilie Stadler (Hausbesitzer im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts) Stadlershof genannt wird.

Zitiert nach: Heinrich Habel, Denkmäler in Bayern - Band 61 Stadt Fürth, Karl M. Lipp Verlag München 1994

Wer findet eine Dohle am Marktplatz und weiss die Geschichte dazu? Schickt eine Email mit Foto und Geschichte an 64(at)genki.de

Anmerkung von Irmi Eimer

Eine weitere Story zu Stadlershof, Marktplatz 5, auch ein Teil nachzulesen im Buch Christoph Bausewein "Fürther Geschichten", Seite 75 und anderen Fürther Büchern.
Der Stadlershof ist ein beliebtes Malermotiv und gehört zu den bemerkenswerten Gebäuden in Fürth, ab 1872 nach dem Metzgermeister Stadler benannt.
Vorher Münzmeisterhaus des Schweizer Münzmeisters Konrad Stutz, 1582-1662,  und 1723 Rupprecht`sche Bräustatt und Roßmühl.
Der Rupprecht stritt mit dem Pfarrer Daniel Lochner, Sohn des berühmten Carl Friedrich Lochner, bis er ihn noch auf dem Totenbett 1725 um Verzeihung bat und beide ihren Seelenfrieden hatten.

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